"The Machine" - Americas premier Pink Floyd Experience
Als ich am 12. Dezember 2004 mein erstes Konzert der amerikanischen Pink Floyd Tribute Band "The Machine" erleben durfte waren meine Erwartungen sehr verhalten.

Ist es möglich, die Musik von Pink Floyd so nachzuspielen, dass man nach einem solchen Konzert nicht enttäuscht nach Hause geht, mit dem Bewusstsein, dass das Original nicht erreichbar ist?

Als die Lichter im Saal des Marientheaters der Stadt Duisburg erloschen und leise die ersten wohlbekannten Töne von "Dark Side of the Moon" zu hören waren, gab es verhaltenen Applaus und sogar einen lauten Zwischenruf:  "Zappa" .

Synchron zur live gespielten Musik wurde der Film "The Wizard of Oz" auf einer Pink Floyd - Typischen Projektionswand gezeigt. (Kenner wissen, dass angeblich die "Dark Side" eine Filmmusik eben dieses Filmes sein soll.)
Die musikalische Qualität war so gut, dass man meinte, Pink Floyd selbst stehen in alter Besetzung auf der Bühne.
Bis zum letzten Ton wurde das "Dark Side" - Album gespielt. Die Stimmung im Saal war unbeschreiblich! Mir lief eine Gänsehaut über den Rücken und ich konnte kaum glauben, was ich da in diesen Moment erlebt habe. Und das ging, so glaube ich, allen Anwesenden so.

Nach einer kurzen Pause spielten die vier Musiker - Joe Pascarell, Todd Cohnen, Ryan Ball und Neil Alexander (der in November 2006 die Band verlies und durch Scott Chasolen ersetzt wurde) einen Querschnitt aus dem Schaffen Ihrer Vorbilder.
Sie stellten dabei ihr exzellentes Können unter Beweis.
Beeindruckt war ich von der Begeisterung, mit der die Jungs spielten. Man spürte, dass sie Spaß am Musizieren haben und sich voll in die Mentalität der Floyd einzufühlen verstehen.
So zum Beispiel wurde das eigentlich sehr kurze Lied "Arnold Layne" zu einem ausgereiften Song, in dem genügend Platz für Improvisation jedes einzelnen Musikers war.
Der Charakter als auch die Stimmung des Liedes wurden dabei immer gewahrt. - Syd hätte seine Freude gehabt.

Zum Abschluss gab es stehenden Beifall, der kein Ende nehmen wollte. Ich bin sicher, dass viele Besucher dieses Ereignisses künftige Konzerte der "Maschine" wieder besuchen werden.

Ich selbst habe danach bis heute 5 weitere Konzerte dieser hervorragenden Band besucht und es werden mit Sicherheit auch noch weitere folgen.

shine on...




Joe Pascarell in Njimegen 2006